Innovationen

Neues Modell der Funktionsweise eines Heimhospizes in ländlichen Gebieten

Das Modell wurde 2018 im Rahmen eines gemeinsam mit dem Labor für soziale Innovation und Forschung „Werft“ verfassten Projekts getestet, das seither im Heimhospiz durchgeführt wird. Das Modell wurde von der polnischen Regierung wahrgenommen und anerkannt. Im Jahr 2020 startete das Ministerium für Fonds und Regionalpolitik ein Programm zur Verbreitung dieses Modells im ganzen Land. 

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Hospizarbeitern mit Frau Nadzieja, die 99 Jahre alt ist.

Innovation zielt daraufhin ab, eine Selbsthilfegruppe im Rahmen des Hospiz zu gründen, die zusätzliche Hilfe und Betreuung den Schwerkranken und ihren Betreuern anbietet. 

Mehr über die Innovation findet man auf der Seite : www.innowacjespoleczne.org.pl

Im Rahmen des neuen Operationsmodells wurde auch eine zusätzliche Stelle in dem Hospizteam „Seniorenbetreuerin“ geschaffen. Zu dessen Aufgabenbereich gehört bei alltäglichen Angelegenheiten zu helfen, wenn es nicht möglich ist, die Wohnung des Patienten für längere Zeit zu verlassen und es aufgrund der 24-Stunden-Betreuung nicht möglich ist, ihn zu transportieren, zu verlegen oder die Wohnung zu verlassen. Außerdem werden die Betreuer bei der Pflege und Hausarbeiten helfen. Für die Betreuten , besonders für Einsame, ist es auch eine Chance, ein normales Gespräch zu fuhren und mit einer anderen Person zusammen zu sein. Es ist auch eine Möglichkeit eine Beziehung mit einer anderen Person in solch schwierigen Momenten zu haben.

Soziale Kampagne

Eine innovative soziale Kampagne im Jahr 2018: „Bringen Sie dein Nachbarn zur orthodoxen Kirche! Bringen Sie deine Nachbarin zur Kirche!“

Ziel der Kampagne war der nachbarschaftlichen Hilfe für abhängige Menschen, die in ländlichen, noch immer entvölkerten Gebieten im Osten Podlachien in ihren Häusern bleiben zu fördern. Es richtete sich an die Bewohner der Gebiete, in denen wir unsere Patienten in unserem Heimhospiz betreuen, d.h. die Gemeinden: Michałowo, Zabłudów, Narew, Narewka, Gródek. Die Anweisung war aber universell. Eine ältere und einsame Person zum Tempel zu bringen ist eine gute Gelegenheit, engere Beziehung mit dieser Person zu schließen und ihr zu ermöglichen, am Leben der Gemeinschaft teilzunehmen, mehr Kontakt mit der Welt zu haben.  Der Ausflug zum Tempel sollte der Beginn einer neuen Beziehung sein. Ein Nachbar oder eine Nachbarin kann auch zum Arzt oder in ein Geschäft oder an einem anderen für sie wichtigen Ort gebracht werden. 

Mehr über diese Kampagne in Gazeta Współczesna von Julita Januszkiewicz

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