Wir bauen ein stationäres Hospiz | Fundacja Hospicjum Proroka Eliasza

Wir bauen ein stationäres Hospiz

Status Quo

Dank der Prophet Elias Hospiz Stiftung reisen Ärzte, Krankenschwestern, Physiotherapeuten und ein Psychologe an Orte, an die “niemand sonst reist”. Sie arbeiten als Teil des Heim-Hospiz. Sie leisten palliative Pflege, unterstützen die Angehörigen und organisieren Weiterbildungen. Sie können derzeit jedoch nur ambulante Unterstützung leisten, d.h. ohne die Möglichkeit einer 24-Stunden-Überwachung des Zustands der Patienten. Sobald sich der Zustand des Patienten verschlechtert, reicht die Pflege vonseiten der Angehörigen möglicherweise nicht aus – zumal oft kranke Menschen von ihre Ehepartnern betreut werden, die aufgrund ihres Alters und Gesundheitszustandes selbst Hilfe benötigen.

Vision

Von Anfang an träumen wir davon, den ersten Hospiz-Komplex in der ländlichen Region Podlachien zu errichten, denn dieses bietet die Möglichkeit einer Rundumüberwachung. Diese Aussicht stärkt unsere Mission – und dafür benötigen wir Ihre Unterstützung. Bringen Sie sich ein in das Hospiz-Projekt und machen es zu Ihrem Anliegen! Wir wollen einen Ort schaffen, an dem sich jeder Kranke zu Hause fühlt und bei seinen Nächsten sein kann.

Prophet Elias Hospiz

Das Hospiz-Gebäude, das unheilbare Patienten am Ende ihres Lebens rund um die Uhr betreut wird als Pflegeeinrichtung funktionieren, Rehabilitationsgeräte vermiete sowie einen Raum für Fortbildungen und Workshops bieten, die sich an Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Fachleute richten.

Dr. Paweł Grabowski, Gründer der Prophet Elias Hospiz Stiftung sagt:

«Es kommt der Moment, in dem ein zweimal wöchentlich abgehaltener Besuch eines Pfleges nicht ausreicht, oder die Familienpflege nicht mehr genügt. In einem Hospiz können wir auf Schwierigkeiten, die mit der Betreuung einer Person am Ende ihres Lebens einhergehen, viel besser eingehen, als in einem Krankenhaus. In der palliativen Pflege arbeiten Menschen, die einen Patienten nicht frühzeitig «abschreiben», sondern bis zum Ende bei ihm sind und eine professionelle und herzliche Betreuung anbieten. So entsteht keine Situation, in der sich der Patient unwohl fühlen würde, weil er etwa das Gefühl hat, er könnte im Zuge des Sterbens andere Patienten stören.

Erreichtes

Das Team vom Architektenbüro Gacek & Hoffmann in Wrocław hat bereits den Entwurf für den neuen stationären Hospiz-Komplex vorgelegt. Die Kubatur des Gebäudes ist inspiriert von der Form des Leprakrankenhaus, das im 19. Jahrhundert vom polnischen Missionar, Vater Jan Beyzym, auf Madagaskar errichtet wurde.

Die vollständige Architektur- und Planungsdokumentation liegt bereits vor. Dank unserer Förderer haben wir ein Baugrundstück in Makówka am Narew erworben. Die  Baugenehmigung ist bereits erteilt. Wir benötigen für den Bau derzeit etwa 15 Millionen.

Unterstützen Sie uns durch eine Spende über Facebook oder durch die Organisation einer Spendenaktion zu unseren Gunsten auf Facebook. Sie können auch eine traditionelle SEPA-Überweisung auf das Konto PL 81 1050 1953 1000 0090 3150 6141 bei der Bank ING Bank Śląski, Białystok Filiale, vornehmen.

Es braucht nicht viel, um ein Hospiz zu gründen, aber ohne die Hilfe von Spendern wird es auf Dauer nicht funktionieren. Jedem steht offen, sich den Erbauern des Hospizes anzuschließen – durch eine Spende von Geld, Material oder Zeit. Die eigenen Freunde davon zu überzeugen, sich der Gruppe anzuschließen, die den Bau unterstützt, ist auch eine Förderung der Idee, ein Hospiz zu bauen.  Jede Hilfe wird sich als nützlich erweisen, jeder Zloty ist wertvoll!

Jetzt liegt es an Ihnen: Schließen Sie sich uns an – lassen Sie uns gemeinsam ein Zentrum errichten, das sowohl pflegebedürftige Patienten als auch zukünftige Generationen begleitet.

Die Geschichte des polnischen Leprosoriums in Maran, Madagaskar

Das polnische Hospiz in Maran wurde von dem Seligen Jan Beyzym (1850-1912) gegründet, der sein Leben Lepra kranken Menschen in Madagaskar widmete. Er wurde zum Apostel der Aussätzigen ernannt und baute das erste moderne Krankenhaus in der Region. Über seine Mission schrieb er:

«Unmittelbar nach meiner Ankunft auf der Roten Insel entschied ich mich, mit Aussätzigen zu leben, was bei den französischen Jesuiten, die außerhalb der Aussätzigenpflanze leben, viel Angst und Zurückhaltung weckte. Sofort erkannten meine Mitbrüder, dass es für sie mit mir nicht einfach sein würde…. Ich bestehe aber nur auf “der Wahrheit”… Mir liegt nicht daran, lange und fruchtlos darüber diskutieren, stattdessen begann ich sofort mit der Arbeit. Ich wollte meine Liebe zu anderen nicht in Worten, sondern vor allem in konkreten guten Taten zum Ausdruck bringen, wie es der heilige Ignatius Loyola vorgelebt hatte.  Worte müssen in Taten umgesetzt werden”, schrieb ich in einem meiner Briefe.

Ich sprach von meinen Aussätzigen als “meine lieben Küken”, ich kümmerte mich um sie wie ein Vater und eine Mutter, ich war wie eine Krankenschwester für sie und behandelte geduldig stinkende Wunden. Der Anblick hielt mich an, noch zarter und freundlicher zu ihnen umzugehen.  So gut ich konnte, versuchte ich, sie zu trösten und Geduld zu zeigen. Ja, in der Tat waren sie “die Unglücklichsten der Unglücklichen”. Deshalb war ich so bestrebt, für sie ein gutes und modernes Krankenhaus für die Kranken zu bauen.»

Über den Bau des Krankenhauses schrieb Pater Beyzym selbst:

«Ich war überzeugt, dass das Krankenhaus gebaut werden würde, denn genau das ist, was Gott will, um das Schicksal der Aussätzigen zu verbessern. Im Inneren hatte ich auch das Gefühl, dass es auf der ganzen Welt, besonders in Polen, viele gute und großzügige Herzen gibt, die diese notwendige Arbeit unterstützen wollen.»

Quelle: Fr. M. Wójtowicz: Opowieść przyjaciela trędowatych, in: ”Posłaniec serca Jezusowego”, 2012, Nr. 10. Zitiert nach: http://beyzym.pl/wspomnienie-bl-jana-beyzyma-12-x-2016/

Dieses umfassende Verständnis von Hilfe inspirierte Dr. Paweł Grabowski sowie den Architekten Andrzej Gacek, dem Entwurf für das neue Hospiz für Patienten aus der Region Podlachien ein ganz besonderes Antlitz zu verleihen.

Mehr als ein Gebäude

Die Patienten können ihren Raum unmittelbar vom Bett aus verlassen und die umliegende Wiese betreten, um den sanften, warmen Wind auf ihren Wangen zu spüren, die Wärme der Sonne durch die Blätter der Bäume scheinen zu lassen und die grünen Inseln zu genießen. Ihre Familien werden Einlass in das Gebäude finden.  Es ist ein Platz für Familienmahlzeiten vorgesehen, das von Verwandten im Nebenraum zubereitet werden kann – um sich wie bisher zu einem Essen zusammenzufinden. Wir haben auch eine ökumenische Kapelle für alle Gläubigen vorgesehen. Außerdem planen wir einen Raum mit Wassermassage, einen weiteren mit Rehabilitationsausrüstun. Zusätzlich wird es Behandlungs-, Versammlungs- und Gebetsräumen geben.

Unsere Förderer und anonymen Spender unterstützen uns schon jetzt beim Bau des Hospizes. Auch das Oberhaupt der orthodoxen Kirche zu Warschau und der polnische Metropolit, Erzbischof Sawa, begrüßten unsere Idee ausdrücklich.

Spendenkonkto für den Hospiz-Bau

PL 81 1050 1953 1000 0090 3150 6141

ING Bank Śląski, Niederlassung in Białystok

Für Überweisungen aus dem Ausland:

ING Bank Śląski SWIFT/BIC CODE: INGBPLPW

IBAN PL 81 1050 1953 1000 0090 3150 6141

So wird das neue Prophet Elias Hospiz aussehen.

Die Entwürfe wurden vom Architektenbüro Gacek & Hoffmann in Wrocław erstellt.

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